Beide Verfahren arbeiten mit Licht, das vom Melanin im Haar aufgenommen und in Wärme umgewandelt wird – die Wurzel wird verödet. Der Unterschied liegt in der Art des Lichts: Der Diodenlaser sendet eine einzelne, gebündelte Wellenlänge, IPL ein breites Lichtspektrum. Das klingt nach einem Detail, entscheidet aber über Wirksamkeit, Sitzungszahl und für wen die Methode überhaupt geeignet ist.
Praktisch heißt das: Für Rücken oder Beine ist IPL wirtschaftlich attraktiv, für Gesicht, Achseln und Intimbereich sowie bei dunklerer Haut ist der Diodenlaser die sicherere und wirksamere Wahl.
Fast alle Studios bieten Paketpreise für sechs bis zehn Sitzungen an, die 15 bis 25 Prozent unter den Einzelpreisen liegen. Rechne trotzdem die Gesamtsumme aus, bevor du unterschreibst – bei großen Zonen landest du schnell im vierstelligen Bereich.
Licht wirkt nur auf Haare in der aktiven Wachstumsphase, und die ist immer nur ein Teil aller Haare. Deshalb braucht es mehrere Termine im Abstand von vier bis acht Wochen.
Der Begriff „dauerhaft" bedeutet dauerhafte Reduktion, nicht dauerhafte Haarfreiheit. Das ist keine Wortklauberei, sondern die fachlich korrekte Beschreibung – wer dir 100 Prozent für immer verspricht, verkauft dir etwas.
Beide Verfahren brauchen Kontrast: dunkles Haar auf hellerer Haut. Weiße, graue, rote und sehr blonde Haare enthalten zu wenig Melanin und lassen sich weder mit IPL noch mit Diodenlaser zuverlässig behandeln. Das ist unabhängig vom Preis des Geräts.
Nicht behandelt wird bei frischer Bräune oder Sonnenbrand, bei Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente, über Tätowierungen und bei bestimmten Hauterkrankungen. In der Schwangerschaft verschieben die meisten Studios grundsätzlich. Ein seriöses Vorgespräch klärt all das ab und macht einen Testfleck.
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